September 2003
Preview
Seite 52
Fazit:Jedi Knight: Jedi Academy macht einen sehr guten Eindruck. Die Ideen und Neuerungen sind genial ge-worden und bieten noch mehr als Jedi Knight 2. Dazu kommen noch die sehr abwechslungsreichen Missionen. Hier kann man nur sagen: Jedi-Fan oder nicht Jedi-Fan, das ist hier nicht die Frage. Dieses Spiel braucht jeder, der auch nur ein wenig mit Action-Spielen anfangen kann. Wer Lust auf mehr bekommen hat sollte sich die nächste Ausgabe nicht entgehen lassen, denn da testen wir dieses Spiel auf Herz und Nieren. (ds)
X2 - Die Bedrohung
"Trade Fight Build Think" - Dieses Mot-to ziert das X² Banner auf der Egosoft Homepage. Die Frage, die uns alle vor dem Release im Oktober interessiert, lautet: Wird Teil 2 von X den Vorgän-ger übertrumpfen und diesem Motto gerecht werden?
Wir denken einige Jahre zurück an die Zeit, als Egosoft und THQ den Vor-gänger „X:Beyond the Frontier" her-ausbrachten. Über dieses Spiel sch-rieb z.b. die Powerplay in ihrer Aus-gabe vom August 1999: „Für Lieb-haber von kosmischen Wirtschafts-simulationen gibt es derzeit nichts besseres". Und ich finde, es hat sich auch bis heute nicht viel getan auf diesem Sektor.
Das einzige Spiel, das halbwegs in diese Richtung ging war Freelancer. Doch finde ich, dass Freelancer dem Titel „kosmische Wirtschaftssimula-tion" nicht gerecht wird. Dafür bot Fre-elancer - obwohl zweifellos ein sehr guter Titel - zu wenig Wirtschafts-elemente, sondern hatte seine Ge-wichtung mehr in Richtung Action ver-lagert.
"X²: Die Bedrohung" soll wesentlich mehr bieten und an die Erfolge von

„X:Beyond the Frontier" anknüpfen. Besonders der hohe Suchtfaktor, wel-cher schon den ersten Teil auszeich-nete soll wieder aufkommen, wenn man sein Raumschiff durch das unbe-kannte Weltall steuert. Das bewährte Spielprinzip bleibt auch erhalten. Der Spieler muss an zahlreichen Basen andocken, um dort Handel zu treiben. Dabei kann er durch Erkundung unbe-kannter Sektoren neue Spezies ent-decken und so neue Handelswege eröffnen. Gesteuert wird alles in der gewohnten Schiffs-Ego-Perspektive. Natürlich wird es möglich sein, sein eigenes Raumschiff nach und nach aufzurüsten und auch ganze Statio-nen zu kaufen. Den Ambitionen, inter-stellarer Wirtschaftsmogul zu werden, steht also nichts im Wege! Oder man wählt einen anderen Weg und wird Händler, Kopfgeldjäger, Pirat oder