Hörbuch Was auf die Ohren?!

Dieses Thema im Forum "Literarisches" wurde erstellt von Goddi, 6 Februar 2013.

  1. Goddi

    Goddi Leitung Mitarbeiter

    Nachdem unsere Wohnung zu klein für unsere Bücher geworden war, lag die Entscheidung nahe, dass wir uns in das elektronische Zeitalter der Literatur begeben. Und es trat etwas ein, was ich vorher immer abgestritten und vehement abgelehnt habe...jetzt gibt es die Bücher auf die Ohren. Ich dachte es jedenfalls, naja wegen des Platzproblems und so...Außerdem redete ich mir ein, das Hörbücher wahnsinnig praktisch wären. Man hat beide Hände frei, um etwas anderes zu tun und Hörbücher machen einen wesentlich bewegungsfähiger. Also ab zu meinem Elektronikdealer und erst einmal einen ordentlichen MP3 Player und ein paar ordentliche Kopfhörer gekauft. Zu Hause angekommen, alles startklar gemacht, die Kopfhörer auf den Kopf, das erste Buch gestartet und nebenbei den Putzlappen geschwungen. So weit so gut...Bis dahin ging mein Plan auf und das erste Buch war auch ziemlich spannend:

    Cody McFadyen
    Der Menschenmacher
    gelesen von:Hannes Jaenicke

    Ein sehr guter Thriller, spannend und sehr gut gelesen. Hannes Jaenicke hat eine gute Stimme. Man bekommt zu keiner Zeit das Gefühl, das man erst einmal eine Pause machen muss, weil einem die Stimme nervt. Selbst die Schwachstellen die das Buch beim Lesen aufweist, überspielt Hannes Jaenicke gekonnt mit dem Spiel seiner Stimme, so dass selbst die Stellen spannend klingen und zum weiter hören animieren.

    Die Story selbst spielt mit Machtbesessenheit und der Angst, sowie die Macht des Stärkeren. Aber auch mit Angst als Motivator.
     
  2. Goddi

    Goddi Leitung Mitarbeiter

    Gena Showalter
    Die Herren der Unterwelt
    gelesen von: Henning Vandenberg

    Dieses Hörbuch ist ein Beispiel dafür, wie man einem Hörbücher abgewöhnen kann. Voller Neugier stürzte ich mich auf die "Herren der Unterwelt". Schließlich huldigten all jene diesem Buch (diesen Büchern), die vorher Black Dagger verschlungen haben. Da ich auch zu dieser Gattung gehöre und J.R. Wards Bücher vor- und rückwärts beten kann, wollte ich gern etwas Abwechslung, aber in diesem seichten Genre bleiben. Voller Vorfreude legte ich mir also Band 1 "Die Herren der Unterwelt - Schwarze Nacht" auf die Ohren. Kurze Zeit später fingen selbige symbolisch an zu bluten. Henning Vandenberg liest so schlecht, das ich ihm keine 15 min am Stück zuhören kann. Das Spiel seiner Stimme zu den einzelnen Charakteren passt überhaupt nicht. Am schlimmsten ist es bei der weiblichen Protagonistin Ashlyn Darrow. Ob er vorher sich das Buch einmal durchgelesen hat, um zu wissen, um was es geht? Ich glaube nicht! Zum anderen hätte ich mir mehr eigene Ideen der Schriftstellerin gewünscht. Das ganze ist die aufgewärmte Suppe von "Black Dagger". Nur das es hier um Dämonen geht. Nichts großartig neues. Da kann ich auch nochmal Black Dagger lesen (oder lesen lassen). Es würde keinen großen Unterschied machen. Der rote Faden ist fast identisch.
     

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